Kirche St. Remigius zu Sentenhart

Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche zu Sentenhart stammt aus dem Jahre 1056. In einer Aufzeichnung des Klosters Reichenau wird ein Basilika zu Santanhart als zum Kloster gehörend bezeichnet. Die heutige Kirche ist mit der damaligen Kirche nicht mehr identisch. Der älteste Teil, der Turm, stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der vordere Teil des Kirchenschiffs stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der hintere Teil ist ein Anbau, der zwischen 1770 – 1775 entstanden ist.
Das Deckenbild über der Empore zeigt uns die hl. Cäcilia an der Orgel, das Deckengemälde im Kirchenschiff die Taufe des Frankenkönigs Chlodwig durch Bischof Remigius.
Auf einer Konsole an der rechten Seitenwand steht eine Statue des hl. Antonius, vorne in einer Nische in der Wand der hl. Josef als Zimmermann. Die linke Seitenwand wird beherrscht von einem Missionskreuz aus dem Jahre 1903, links davon die Statue des hl. Sebastian, recht davon die der hl. Agatha.
Das kleine Bild oben am rechten Seitenaltar zeigt uns Jesus am Ölberg, die Mitte ziert ein schlichtes Kreuz.
Das kleine Bild oben am linken Seitenaltar zeigt uns die Geburt Jesu zu Bethlehem, die Mitte eine Pieta, und auf dem Altartisch befindet sich ein Schrein, darin ein sogenanntes Prager Jesuskind.
Das Deckenbild über dem Altarraum stellt die hl. Dreifaltigkeit dar.
Die Mitte des Hochaltars ziert die Statue Marias als Himmelskönigin. Auf ihrem rechten Arm trägt sie das Jesuskind, das wiederum in seiner Hand die Weltkugel hält.
Die rechte Altarseite ziert die Statue des hl. Laurentius, die linke Seite die des Kirchenpatrons, des hl. Remigius.
Die sechs kunstvoll geschnitzten Statuen stammen aus der Werkstatt der Gebr. Zürn. (1650 -1700)
Vom Turm erklingen 3 Glocken. Die Marienglocke, (1760 von der Firma Rosenlechner in Konstanz gegossen) sowie die Remigius- und Laurentiusglocke (gegossen 1952) verkünden Freud und Leid und rufen die Gläubigen zum Gebet.