Die Taufe

Die Taufe ist das erste der drei Sakramente der Eingliederung in die Kirche; die beiden anderen sind die Firmung und die Eucharistie (Kommunion).

Mit der Taufe wird der Taufbewerber aufgenommen in die Pfarrgemeinde. Diese versammelt sich am Sonntag zur Feier von Tod und Auferstehung Jesu im Sonntagsgottesdienst. Darum ist der Sonntagsgottesdienst, wenn die Gemeinde zusammen kommt, auch der eigentliche Ort, die Taufe zu spenden.

Alternativ finden in unserer Seelsorgeeinheit Taufen auch am Sonntagnachmittag statt. In der Regel ist der erste Sonntag im Monat der Taufsonntag für Wald, Walbertsweiler, Sentenhart und Aach-Linz, der dritte Sonntag im Monat ist Taufsonntag für Herdwangen, Großschönach und Aftholderberg.

Auch in der Feier der Osternacht kann das Sakrament der Taufe empfangen werden. Die Osternacht war bis ins 7. Jahrhundert der jährlich einzige Tauftermin.  

Die Taufe als eine Feier des Glaubens ist ein Zeichen dafür, dass derjenige, der dieses Sakrament empfängt, sich auf Gott hin orientieren will.

Gefeiert wird der Glaube dessen, der getauft wird. Bei der Taufe von Kleinkindern wird der Glaube der Eltern und Paten gefeiert. Eltern, die ihr Kind taufen lassen wollen, müssen katholisch sein bzw. ein Elternteil muss der katholischen Kirche angehören.

Kinder im Grundschulalter werden im Zusammenhang mit der Erstkommunionvorbereitung getauft, Jugendliche im Zusammenhang mit der Firmvorbereitung.

Wer als Erwachsener getauft werden möchte, nimmt zuvor an einer Einführung in den Glauben (Katechumenat) teil.  

Nach ältestem kirchlichen Brauch steht dem Taufbewerber ein Taufpate zur Seite, der ihn im Glauben begleitet. Gegebenenfalls steht er auch den Eltern des Täuflings in Fragen des Glaubens bei. Ein katholischer Pate bzw. eine katholische Patin genügt. Er muss selbst getauft und gefirmt sein und darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein.

Gehört ein Pate einer anderen christlichen Konfession an, so ist er Taufzeuge, d.h. er bezeugt dem getauften Patenkind seinen Glauben.  

In der Taufe wird der Täufling mit Christus und seiner Kirche unwiderruflich verbunden. Der Getaufte beginnt seinen Weg mit dem dreifaltigen Gott, auf dessen Name die Taufe gespendet wird.

Das ganze menschliche Leben ist ein Versuch, den Weg zu Gott zu finden. Auf diesem Weg braucht jeder Mensch Begleiter. Darum ist die Taufe auch eine Zusage der Eltern und Paten und der ganzen Pfarrgemeinde, für die religiöse Erziehung und Sozialisation des Kindes Sorge zu tragen. Alle sollen dem Kind bezeugen, was sie selber von Gott erfahren haben. Und vielleicht ist das eine gute Gelegenheit, selber wieder einige Fortschritte im Glauben zu machen.

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